HILFE – Wie kann ich Mehlmotten bekämpfen?

Was sind eigentlich Mehlmotten und wie lassen sie sich erkennen?

Mehlmotte bekämpfen

Wenn du sie entdeckst, musst du schnell handeln!

Bei der Mehlmotte handelt es sich um einen Schmetterling, der in erster Linie als nachtaktiv gilt. Dieser kleine Vorratsschädling kann in einem Lager oder auch im heimischen Vorratsschrank großen Schaden anrichten. Varianten der Mehlmotte sind die Kleidermotte, die Dörrobstmotte und die Kakaomotte.

Mehlmotten nisten sich in Lebensmittelvorräten ein, besonders gerne im Mehl aber auch in anderen Produkten, die nicht verschlossen in Gläsern oder Plastikbehältern verwahrt werden.  Die Mehlmotte verfügt über eine Länge von bis zu 14 Millimetern, damit gehört sie zu den größeren Exemplaren der Mottenarten. Die hinteren Flügel sind grau und verfügen über eine größere Breite als die Vorderflügel. Die Färbung der Vorderflügel geht von blau-grau bis hin zu einem rötlichen Grauton.

Zunächst legen die Weibchen der Mehlmotte Eier ab. Diese sind ca. einen halben Millimeter groß und aus ihnen entwickeln sich wenig später die Larven.  Während die Eier weiß gefärbt sind, können die Larven auch über eine grünliche oder rosa Färbung verfügen. Der Kopf der Larven ist bräunlich gehalten. Ist das Larvenstadium überstanden und die Motte ausgewachsen, zählt sie nicht mehr zu den Schädlingen. Allein die Larven ernähren sich von diversen Vorräten im Küchenschrank. Sie lieben neben Mehl auch Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte, Marzipan und Nüsse. Auch Reis, Nudeln und andere kohlenhydratreiche Lebensmittel können von der Mehlmotte befallen werden. Des Weiteren machen sie sich über Tee und Gewürze, Kaffee und auch Schokolade her.

Wenn auch die Motte als solche keine Schäden mehr anrichtet, ist sie doch ein Signal und ein Hinweis darauf, dass Eier der Mehlmotte im Mehl, Gewürzen oder anderen Vorräten abgelegt sein könnten. Entdeckst Du also eine Motte in Deiner Küche solltest Du unbedingt die Nahrungsmittelvorräte auf den Befall durch Eier der Mehlmotte überprüfen.

 

Mehlmotten LarveWelche Schäden kann die Mehlmotte anrichten?

Wenn die Mehlpackung geöffnet wird und sich dort zahlreiche weißliche Larven der Mehlmotte befinden, dann ist dringender Handlungsbedarf geboten. Die Larven der Mehlmotte verbreiten sich in Windeseile im gesamten Küchenschrank oder im Lager. Auch die handelsüblichen Verpackungen bieten keinen Schutz gegen die Mehlmotte. Die gefräßigen kleinen Larven können lassen sich nicht durch Gewinde aufhalten und sie fressen Löcher in Plastik und Papier. Sie können zudem sehr weite Strecken zurücklegen – ihre Reichweite geht bis zu 400 m. Kurz gesagt: Ist die Mehlmotte erst einmal auf dem Vormarsch fallen ihr sämtliche Vorräte zum Opfer, wenn nicht schnell genug gehandelt wird. Zum einen frisst sie die jeweiligen Produkte und sorgt durch ihren Kot für eine unangenehme Verunreinigung dieser Nahrungsmittel. Des Weiteren werden die  Lebensmittel von den Gespinsten der Mehlmotte überzogen. Das ist sehr unangenehm und der Ekelfaktor ist schon sehr hoch.

 

Was ist zu tun, wenn die Mehlmotte in den Vorratsschrank eingezogen ist?

Sobald die kleinen weißen Larven im Vorratsschrank entdeckt werden, sollten sämtliche darin befindlichen Lebensmittel genauestens überprüft und gegebenenfalls entsorgt werden. Am besten ist es, den kompletten Inhalt der Küchenschränke auszuräumen und anschließend mit Essigwasser zu reinigen. Auch die Reinigung mit Spiritus ist möglich. Dabei muss sehr sorgfältig vorgegangen werden und tatsächlich jedes Fach und sämtliche Regalbretter herausgenommen und gründlich abgewaschen werden, denn die Larven können sich in jeder Ritze verstecken. Sehr nützlich ist der Einsatz eines Föhns, denn Hitze vertragen die Larven der Mehlmotte nicht. Auch auf Kälte reagieren sie sehr empfindlich.

 

Wie lässt sich die Mehlmotte aktiv bekämpfen?

Wenn sämtliche Schränke gereinigt sind, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Denn alleine durch die gründliche Reinigung ist die Mehlmotte nicht endgültig vertrieben. Die Motten schlüpfen ca. 30-40 Tage nach der Verpuppung und es besteht die Gefahr, dass nicht alle Larven entdeckt wurden und die lästigen Tierchen erneut auftauchen und die Lebensmittel weiterhin verunreinigen.

Zum einen gibt es jetzt die Möglichkeit, einen Kammerjäger zu engagieren. Dieser wird möglicherweise mit chemischen Keulen gegen den Mottenbefall vorgehen. Wer aber nicht gleich zu diesem Mittel greifen möchte, kann die sehr hilfreiche Pheromonfalle nutzen. Diese ist mit Sexualstoffen versehen.  Die Mehlmotte wird durch den Geruch angelockt und durch einen Klebestreifen unschädlich gemacht. Hier empfiehlt sich beispielsweise die Pheromonfalle aus dem Hause CELAFLOR. Der Pheromon-Lockstoff hilft, die Mehlmotte zu bekämpfen. Das Produkt ist gebrauchsfertig und frei von Insektiziden.  Diese Pheromonfalle sollte freistehend in der Küche oder dem jeweiligen Vorratslager aufgestellt werden, sodass die Mehlmotte direkt darauf zufliegen kann. Der bei diesem Produkt verwendete Pheromon-Lockstoff ist für den Menschen nicht spürbar und auch der Geruch ist nicht wahrnehmbar. Es sollte immer nur eine Falle pro Raum aufgestellt werden. Auf diese Weise können die unangenehmen Plagegeister aufgespürt und ausgerottet werden.

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Eine weitere Variante der Schädlingsbekämpfung sind Schlupfwespen. Schlupfwespen oder auch Trichogrammen, gelten als natürlich Feinde von Lebensmittelmotten. Diese Trichogrammen sind auch in der freien Natur zu finden. Die Schlupfwespen spüren die vorhandenen Motteneier auf und zerstören diese, es können sich keine weiteren Larven oder Motten mehr entwickeln. Die Trichogrammen selber sterben nach ca.  3 Wochen selber auf ganz natürliche Weise. Diese zerfallen zu Staub und sind dann ebenfalls verschwunden. Beispielsweise kannst du Schlupfwespenkarten gegen Lebensmittelmotten von „Der Motten-Shop*“ kaufen. Hier erhältst du 2 Schlupfwespenkarten mit jeweils 3000 Eiern der Schlupfwespe, das reicht zunächst für 3 Wochen. Du bekommst 3 Lieferungen mit jeweils 2 Kärtchen und kannst auf diese Weise über einen Zeitraum von insgesamt 9 Wochen die Schlupfwespen gegen den Mottenbefall einsetzen. Danach dürfte die komplette Population der Mehlmotte verschwunden sein und dein Küchenschrank ist wieder hygienisch sauber und rein. Jeweils eines dieser Kärtchen reicht für ein Regel oder eine Schublade, sodass du sie überall dort einsetzen kannst, wo die Lebensmittelvorräte verwahrt werden.

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Beide Varianten sind in der Mehlmottenbekämpfung sehr sinnvoll  – welche Methode du für dich selber als geeignet empfindest, musst du natürlich selber entscheiden. Beide sollten allerdings nicht parallel eingesetzt werden.

 

Was kannst du tun, um von vornherein einen Mehlmottenbefall zu verhindern?wie kann ich mehlmotten bekämpfen?

Wichtig ist es, dass sämtliche kohlenhydratreiche Lebensmittel in luftdichten Behältern verwahrt werden.  Sehr hilfreich ist es auch, in  den Vorratsschränken mit Lorbeerblättern zu arbeiten. Dieser Geruch ist für Motten sehr unangenehm und hilft dir, die Lebensmittel vor dem Befall mit der Mehlmotte zu schützen. Auch solltest du deine Vorratshaltung minimieren. Je größer die Menge der bevorrateten Lebensmittel ist, umso größer ist die Gefahr des Befalls durch die Mehlmotte.

Wenn du gerne im Bioladen einkaufst, solltest du die erworbenen Lebensmittel sorgfältig prüfen, bevor sie eingelagert werden. Diese werden nicht mit chemischen Insektenschutzmitteln behandelt und dadurch ist die Gefahr des Mehlmottenbefalls deutlich größer. Schau dir also bitte die Produkte sehr genau an, damit du gegebenenfalls vorhandene Eier oder die Gespinste der Mehlmotte schon im Vorfeld entdecken kannst.


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